Von Skype for Business erfolgreich zu Microsoft Teams

November 12, 2018
Sabrina Fessik

Autor

Sabrina Fessik

Marketing Specialist DACH

Microsoft hat Skype for Business Online erfolgreich in Microsoft Teams integriert und damit alle Telefonie- und Videofunktionen von Skype for Business auch in Teams verfügbar gemacht. Neue Office 365-Kunden werden seit dem 1. Oktober nur noch auf Teams migriert und seit Anfang November können auch wir unseren Kunden die offizielle Migration von Skype for Business Online zu Teams anbieten. Damit nutzen Sie künftig in Teams alle Vorzüge von Unified Communications innerhalb einer einzigen Plattform: Telefonie, Videokonferenzen, Messaging und Adhoc-Meetings, aber auch einen zentralen Ort für die Ablage von Notizen, Dokumenten und anderen projektbezogenen Materialien.

Wie gehe ich diese Migration am besten an?

Die obige Grafik zeigt Ihnen zunächst einmal, wie Sie Ihre Migration ganz allgemein vorbereiten sollten. Damit Sie eine Arbeitsumgebung schaffen, die Ihre Use Cases perfekt abbildet, empfehlen wir vier spezifische Szenarien, die Ihnen dabei helfen, Microsoft Teams unabhängig von Ihrer aktuellen Geschäftssituation und zukünftigen Anforderungen in Ihr Unternehmen einzuführen.

Islands Mode

Der Island Mode eignet sich besonders für Unternehmen mit einer kleinen oder sehr einfachen Skype for Business-Bereitstellung, bei der aufgrund der geringeren Komplexität jeder User recht schnell zu Teams wechseln kann. So wird allen Beteiligten bereits von Anfang an die beste Teams-Erfahrung ermöglicht. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des Island Mode ist eine kontinuierliche Kommunikation während des Übergangs sowie eine intensive Schulung aller User, um den Wechsel so einfach wie möglich zu machen. In diesem Modus können User sowohl Teams als auch Skype for Business parallel nutzen.

Single Client Mode

Der Single Client-Modus trifft auf eine Vielzahl von Situationen zu, zum Beispiel, wenn einige Ihrer User nicht sofort auf Teams migrieren können und (zumindest zeitweise) Skype for Business weiterhin nutzen müssen. So kann es sein, dass Sie einige User bereits von Skype for Business Online bereits auf Teams migrieren können, andere Benutzergruppen aber weiterhin Skype for Business On-Premises verwenden müssen. Oder aber Sie haben bereits den Parallel-Betrieb von Skype for Business Online und Teams etabliert und möchten nun ausgewählte User-Gruppen nur noch über Teams kommunizieren und arbeiten lassen. In diesem Modus arbeitet jeder User in dem ihm zugewiesenen Client, Skype for Business ODER Teams.

Group Collaboration Only

Der „Group Collaboration (GC) only“-Modus eignet sich am besten für Unternehmen, deren geschäftliche und technische Anforderungen aktuell noch nicht von Microsoft Teams erfüllt werden können (z. B. erweiterte Compliance-Anforderungen), so dass noch kein User vollständig zu Teams wechseln kann. Allerdings kann Teams hier bereits für die direkte Zusammenarbeit genutzt werden und erlaubt es Usern, sich mit den ersten Vorzügen der Plattform (Ablage von Dokumenten, Zusammenarbeit an diesen) vertraut machen. Andere Funktionen wie Instant Messaging, Telefonie oder Video bleiben weiterhin in Skype for Business.

Group Collaboration + Meetings Mode

Ähnlich wie im “Group Collaboration Only”-Modus beschrieben, ist dieser Modus für Unternehmen gedacht, deren User noch für einige Zeit Skype for Business weiternutzen müssen oder einen Konferenzdienst eines Drittanbieters verwenden. Auch hier ist es möglich, die Teamwork-Funktionen in Teams bereits zu nutzen, allerdings laufen Chat und Telefonie weiterhin über Skype for Business.

Wie geht es jetzt am besten weiter?

Wenn Sie noch nicht sicher sind, wie Sie Ihren persönlichen Weg zu Microsoft Teams beginnen sollen, dann fragen Sie uns. Wir UC-Experten der SoftwareONE zeigen Ihnen gern, worauf es ankommt und stellen Ihnen gern unser Microsoft Teams Upgrade Planning vor. So stellen Sie sicher, dass Sie bestens für Ihre Migrationsreise gerüstet sind.

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