VMware 5.5 Supportabkündigung – die Folgen für Ihre Oracle-Lizenzierung

August 27, 2018
Sabrina Fessik

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Sabrina Fessik

Marketing Specialist DACH

Wenn Sie Oracle-Software im Zusammenhang mit VMware betreiben, sollten Sie jetzt aufmerken: Am 19. September 2018 tritt der „End of General Support for vSphere 5.5“ in Kraft, weshalb viele Kunden auf das aktuelle Release vSphere 6.7 wechseln. Hierbei sollten Sie folgendes beachten: Wenn Sie bis zum Release vSphere 5.5 Maßnahmen zum revisionskonformen Betrieb Ihrer Oracle-Software vorgenommen haben, haben diese keine Compliance-sichernde Wirkung mehr! Oracle fordert nun nämlich ein sehr viel detaillierteres Vorgehen für den Weiterbetrieb – das sogenannte „Network Segregation Approval“, auch bekannt als „VLAN-Approval“.

Network Segregation Approval – der nächste Schritt

Kunden, die Oracle-Software in virtuellen Umgebungen betreiben, stehen nun vor einigen Herausforderungen. Durch die Life-Migration sind sie in der Lage eine mit Oracle bestückte Virtual Machine mit aktuelleren VMware Releases über die vCenter-Grenzen hinaus zu verschieben. Dabei fordert Oracle, dass alle physischen Server innerhalb des vCenter-Management-Servers lizenziert werden. Im Falle eines Audits können dadurch unter Umständen hohe Nachzahlungsansprüche entstehen. Bis zum VMware Release 5.5 konnten sich Kunden noch ohne weitere Rücksprache mit Oracle selbst absichern, indem sie ihre Oracle-Software ausschließlich in einem separaten vCenter betrieben haben. Dadurch haben sie die Möglichkeit der Life-Migration von Oracle auf andere vCenter unterbunden. Mit der Supportabkündigung für den Release 5.5 und dem damit einhergehenden Wechsel zu einem höheren Release, verliert die reine Separierung der vCenter für die Oracle-Lizenzierung damit ihre Wirkung. Das führt für entsprechende Kunden zu einem umfangreichen Lizenzproblem.

Erfahren Sie hier mehr zum Network Segregation Approval in unserem Artikel: „Wege aus dem Virtualisierungsdilemma mit Network Segregation Approval und Oracle Cloud“.  Wir unterstützen Sie bei den möglichen Lösungsansätzen für Ihre Oracle-Software.

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