Software Asset Management im Cloud-Zeitalter

April 16, 2019
Sabrina Fessik

Autor

Sabrina Fessik

Marketing Specialist DACH

360° Transparenz statt gefährliche & teure Schatten-IT

Laut Gartner werden im Jahr 2021 bereits 45 Prozent der Ausgaben für Anwendungssoftware aus Software as a Service (SAAS)-Lösungen bestehen. Im Interview erklärt SAM Experte Silvio Lauenburger, warum Software Asset Management auch im Cloud-Zeitalter unentbehrlich ist.

Ein Interview mit Silvio Lauenburger, Experte für Software Asset Management

Lizenzmanagement im Zeitalter der Cloud

Herr Lauenburger, benötigt man im Zeitalter der Cloud überhaupt noch Lizenzmanagement?

Ja, unbedingt! Zwar wird der Grad der Unterlizenzierung in den nächsten Jahren stetig abnehmen, dafür treffen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aber auf neue Herausforderungen. Ungeplante Ausgaben sind künftig weniger in Nachzahlungen durch Audits zu sehen, sondern aufgrund unerwartet hoher Konsumierung von Cloud-Instanzen und überdimensionierter Applikationslizenzierung.

Was bedeutet diese Entwicklung konkret?

Die Zeiten, in denen ein Lizenzmanager nur Lizenzen verwaltet hat und um Compliance besorgt war, gehen dem Ende zu. Sprechen wir doch künftig von einem Software Asset Manager! Letztendlich geht es darum, dass in dieser Rolle eine Software über den gesamten Lebenszyklus begleitet wird. Mal eingreifend, mal beratend. Alles im Sinne der Unterstützung bei der Optimierung von Verträgen, Senkung von Wartungs- und Betriebskosten, Datensicherheit oder auch dem Change Management.

Vom Lizenzmanager zum strategischen Software Asset Manager

Wie genau soll diese Unterstützung in Zukunft aussehen?

Wem kann der Software Asset Manager mit seinen gewonnenen Daten dienen? Zum Beispiel dem IT-Leiter in der Budgetierungsphase. Im Rahmen des Software Asset Managements werden regelmäßig Inventarisierungsdaten gesammelt. Damit ist erkennbar, welche Software in welcher Version installiert ist oder (mit dem richtigen Werkzeug) auch wann ein Herstellersupport endet. Auf Basis dieser Daten kann frühzeitig Budget für Migrationen kalkuliert werden. Oder denken wir an den Einkauf – Softwarekosten sollen gesenkt werden, aber wo können Sie damit anfangen? Wie wäre es zunächst mit einer Reduktion nicht benötigter „Pay-as-you-use“ Cloud-Lizenzen? Nicht zu vergessen ist die Unterstützung in Zeiten von DSGVO und beinah täglicher Meldungen von Datenklau. Wenn jemand im Unternehmen Informationen besitzt, um Datenverluste aufgrund veralteter Software-Versionen bzw. -Patches zu vermeiden, dann der Software Asset Manager.

Schön und gut, aber wie soll der Software Asset Manager all diese Aufgaben allein bewältigen?

Fest steht, durch den Einsatz von Cloud-Szenarien steigt nicht nur das Risiko, sondern auch die Schnelllebigkeit der Daten sowie Komplexität der Umgebungen. Um hier den Überblick zu behalten, benötigt man Unterstützung. Letztendlich führt kein Weg an einem geeigneten Werkzeug vorbei. Ziel muss es sein, 360-Grad-Transparenz in Verbindung mit einem hohen Automatisierungsgrad zu erreichen. Dazu gehört dann noch eine entsprechende Beratungskomponente und Outtasking von zeitraubenden Standardaufgaben. Damit ist die Basis gelegt, sich von einem Lizenzmanager zum strategischen Software Asset Manager zu entwickeln.

Software Asset Management als Managed Service

Welchen Mehrwert können Unternehmen mit SoftwareONE gewinnen?

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