Replikation und Hochverfügbarkeit: So reduzieren Sie Systemausfälle

Juni 28, 2019
Thomas Wegener

Autor

Thomas Wegener

Solution Advisor Arcserve bei SoftwareOne

In Zeiten von vernetzten Prozessen, IoT und AI können Ausfälle in der digitalen Infrastruktur eines Unternehmens lebensbedrohlich sein, selbst wenn es sich lediglich um Ausfallzeiten von wenigen Stunden handelt. Wenn Mitarbeiter nicht arbeiten können, kostet jede Sekunde bares Geld und dann stellt sich schnell die Frage: Wie viel Ausfallzeit bei Ihrer IT können Sie sich wirklich leisten? Wir erklären, wie Sie mit einer Replikations- und Hochverfügbarkeitslösung Systeme in Echtzeit vorhalten und bei einem Ausfall einen fortlaufenden Betrieb gewährleisten können.

Ursachen: Wie kann es zu Ausfallzeiten kommen?

Industrie 4.0, Big Data, Digitalisierung auf allen Ebenen: Bei derartig aktuellen Themen setzen Ihre Kunden Verfügbarkeit voraus. Nicht jedes Unternehmen ist sich bewusst, welche negativen Effekte Ausfallzeiten haben können und wie schnell ein Stillstand der Produktionsprozesse, ein Absturz und andere Störungen dazu führen können. Ausgelöst werden können Ausfallzeiten durch technische Unterbrechungen, beispielsweise Störungen der Stromversorgung, oder durch elementare Schäden wie Wasser und Brand.

Aber auch menschliches Versagen in Form von fahrlässigem Umgang mit dem PC oder vorsätzliche Handlungen wie Malware können Ausfallzeiten bedingen. Die Liste an möglichen Gefahrenquellen ist vielfältig und lang. Es ist also wichtig, die Kosten ins Verhältnis zum Nutzen einer Hochverfügbarkeitslösung zu setzen und Investitionen zu tätigen, um das Risiko zu minimieren.

Folgen: Welche Auswirkungen können Ausfallzeiten haben?

Laut dem Online-Magazin CIO.de schlägt ein durchschnittlicher Datenausfall im Mid-Market-Bereich mit 25.000 Euro pro Stunde zu Buche. Für kleinere Unternehmen wird es kritisch, wenn die Ausfallzeit fünf Stunden überschreitet, größere Unternehmen kommen bereits ab viereinhalb Stunden an ihre finanziellen Grenzen. Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen beschäftigt, die bei einem Systemausfall nicht arbeiten können, desto größer der finanzielle Schaden. Noch verheerender können sich Systemausfälle im infrastrukturellen Bereich wie Flughäfen, Wasserwerken oder Elektrizitätswerken auswirken. Und was, wenn es zu einem Totalausfall kommen würde? Die Kosten, die solch ein Ausfall nach sich ziehen würde, sind immens. Neben dem Kostenfaktor ist das Vertrauen und das Image des Unternehmens stark geschädigt – im Worst Case nicht mehr reparabel.

Lösungen: Wie lassen sich mögliche Ausfallzeiten reduzieren?

Die meisten Unternehmen begegnen dieser Herausforderung mit gut durchdachten Backup-Konzepten. Dieser Ansatz ist selbstverständlich richtig und soll auch so praktiziert werden. Leider liegt hier oft die Wiederherstellungszeit (Recovery Time Objective oder RTO) im Minuten- bis Stundenbereich. Insbesondere Critical-Infrastruktur-Einrichtungen sind ein gutes Beispiel dafür, dass jede Sekunde zählt, wenn Systeme nicht zur Verfügung stehen.

Kann man Ausfallzeiten noch weiter verkürzen, z.B. im Sekundenbereich? Ja, das geht! Hier lautet das Zauberwort: Replikation & Hochverfügbarkeit. Mit einer Replikations- & Hochverfügbarkeitslösung kann man entweder Teilsysteme wie z.B. Datenbanken oder Applikationen bis hin zu ganzen Systemen in Echtzeit vorhalten und ggf. bei einem Ausfall einen nahtlosen Betrieb gewährleisten. Somit können Mitarbeiter ihre Arbeit sofort wieder aufnehmen. Auch Versorgungsketten, z.B. in der Logistik oder bei Infrastruktur-Betrieben, werden nahtlos aufrechterhalten.

Aber auch für andere Zwecke kann eine Replikations- & Hochverfügbarkeitslösung eingesetzt werden, z. B. für eine Migration von einem System von A nach B. Dies kann notwendig werden, wenn die Hardware, auf der das System läuft, veraltet ist und auf neue umziehen muss.

Was kostet Hochverfügbarkeit?

Entgegen landläufiger Meinung muss Replikation & Hochverfügbarkeit nicht teuer sein!
Der Hersteller Arcserve hat mit seiner Lösung: Arcserve Replication and High Availability (RHA) eine leistungsfähige Software zu einem erschwinglichen Preis im Markt platziert. Die Kosten der Arcserve-High-Availability-Lösung belaufen sich auf ca. 10% von denen der Marktbegleiter. Im Vergleich dazu sind die Verluste für Unternehmen durch Ausfallzeiten sehr hoch und laut verschiedener Reports steigen diese auf jährlich um einige Millionen US-Dollar.

Wie funktioniert Replikation und Hochverfügbarkeit bei Arcserve?

Arcserve High Availability synchronisiert zuerst die Daten auf Ihren Windows-, Linux- und UNIX-Produktionsservern mit einem zweiten Replika-Server (physisch oder virtuell), den Sie lokal, an einem beliebigen Remotestandort oder in der Cloud bereitstellen. Alternativ können Sie in Windows Umgebungen die Funktion “Vollständiger Systemschutz” verwenden, um die Bereitstellung Ihres Replika-Servers (mithilfe eines virtuellen Servers) zu automatisieren und dessen Einsatz zu beschleunigen.

Nach der Synchronisierung repliziert Arcserve High Availability fortlaufend alle laufenden Änderungen auf Byte-Ebene von Ihrem Produktionsserver auf den Replika-Server. Es bietet eine anwendungskonsistente Replikation, d.h. automatisierte Konfiguration und Transaktionsintegrität für Anwendungen wie Exchange, SQL Server, SharePoint, IIS, Microsoft Dynamics CRM, Oracle und BlackBerry. Sie können andere Windows Anwendungen schützen, indem Sie den Assistenten „Schutz benutzerdefinierter Anwendungen“ nutzen oder ein einfaches Skript verwenden. Sie können Linux- und UNIX-Anwendungen ebenfalls mit einem einfachen Skript schützen.

Arcserve High Availability bietet eine Server- und Anwendungsüberwachung in Echtzeit, automatisches Failover auf Knopfdruck, automatische Endnutzerumleitung und Failback-auf-Knopfdruck-Funktionalität, alles um Systemausfälle zu reduzieren. Im Gegensatz zu komplex aufgeteilten Clustern und Storage Area Network (SAN) Replikationslösungen, erhalten Sie granularen, anwendungskonsistenten Schutz, Wiederherstellung und Verfügbarkeit für Systeme und Daten in einer einzigen Lösung

Arcserve High Availability Disaster Recovery Architektur

Abb. 1: Architektur Arcserve High Availability (Quelle: Arcserve)
Abb. 1: Architektur Arcserve High Availability (Quelle: Arcserve)

Arcserve High Availability enthält eine Vielzahl innovativer Funktionen, so beispielsweise

  • Schutz von physischen und virtuellen Servern
  • Continuous Data Protection (CDP)
  • Automatisierte Wiederherstellungstests
  • Kaskadierung von Hochverfügbarkeit
  • Sichere Kommunikation
  • Überwindung von Bandbreitenbeschränkungen
  • Speicherunabhängigkeit
  • Vollständiger Systemschutz
  • Amazon AWS Integration

Sie wünschen sich weitere Informationen über Arcserve High Availability?

Im Whitepaper zu der Replikations- und Hochverfügbarkeitslösung von Arcserve erhalten Sie alle wichtigen Informationen im Überblick.

Gern können Sie auch unseren Experten für eine individuelle Beratung kontaktieren:

Thomas Wegener
Solution Advisor Arcserve
+491622986236
Thomas.Wegener@softwareone.com

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