Cloud, du hast SAM zur Strecke gebracht!

April 18, 2018
„SAM ist überflüssig!“ – ein Satz, den Sie bestimmt das eine oder andere Mal gehört haben. Schuld daran kann die innovative Cloud-Technologie sein. Aber was genau heißt das? Werden jetzt keine Lizenzmanager mehr benötigt? Gibt es keine Unter- oder Überlizenzierung mehr? Zwei von vielen Fragen, die einige Unternehmen beschäftigen.

Cloud klingt zunächst recht einfach und bietet viele Vorteile, denn dabei laufen viele Anwendungen nicht mehr lokal auf den Computern, sondern über die Serversysteme von Cloud-Providern, sogenannten cloudbasierten Apps. Warum die Cloud verlockend ist und das Thema Software Asset Management (SAM) dennoch zwingend notwendig ist, erklärt sich anhand folgendes Beispiels:

Cloud-Dienste sind auf Dauer günstiger, sofern die IT-Management Prozesse gemeinsam mit dem IT-Betrieb etabliert und abgestimmt sind. Demgegenüber bringt On-Premises Software das Risiko mit sich, dass es unsicher ist, ob die Software auch zukünftige Business- und IT-Anforderungen unterstützt. Eine Rückgabe der gekauften Software ist meistens nicht möglich, bzw. relativ schwierig.

Mit cloudbasierten Apps sind die Kosten erheblich leichter kalkulierbar, da die verschiedenen Lizenzmodelle, wie zum Beispiel das Pay-as-you-Go-Modell – „Sie zahlen nur das, was Sie wirklich verbrauchen“ oder eine nutzerbezogene Lizenzierung nach Mitarbeitern, eine einfachere Lizenzierung ermöglicht. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, z.B. beim Ausscheiden von Mitarbeitern, Lizenzen zu verringern. Regelmäßige Updates und Kundensupport sind dazu meistens im Preis enthalten.

Wie schon erwähnt, gibt es recht einfache Abrechnungs- und Lizenzierungsmodelle für Cloud-Services. Aber genau hier können schon die ersten Fehler auftreten, denn das Angebot ist einfach, die Umsetzung und das Management ist es in vielen Fällen nicht. Bei fehlenden Software Asset Management-Prozessen laufen Unternehmen schnell Gefahr, dass die Kosten höher ausfallen, als bei einem klassischen lokalen Betrieb der Software.

Das Managen und Überwachen der Cloud Services ist somit zwingend notwendig, da Sie zum Beispiel sicherstellen sollten, dass alle lizenzierten Nutzer existieren und der gebuchte Service auch wirklich verwendet wird. Einige Unternehmen synchronisieren das lokale Active Directory (AD) mit dem Online Active Directory – dazu ist es notwendig, dass das lokale AD auf dem aktuellsten Stand ist, andernfalls können die fehlerhaften Daten enorme Kosten verursachen. Serversysteme in der Cloud sind innerhalb weniger Minuten aufgesetzt und einsatzbereit. Bei fehlenden Prozessen könnten kurzeitig benötigte Server vergessen werden abgeschaltet zu werden, das ebenfalls unnötige Kosten verursacht. Eine Überlizenzierung von Cloud Services ist demnach durchaus möglich.

SoftwareONE bietet mit dem Cloud Management Modul aus der eigenentwickelten PyraCloud Plattform ein Modul, das Unternehmen hilft, sowohl Budget als auch Ausgaben für die Cloud-Ressourcen zu steuern und zu verwalten. Der PyraCloud Cloud Budget Manager von PyraCloud bietet eine Übersicht der Ausgabengrenzen für Cloud-Ressourcen, um Über- und Unterschreitungen zu vermeiden. Als End-to End-Lösung bietet es volle Transparenz über die Cloud-Ressourcen, sodass Kunden ihre Ausgaben nach Anbietern, Business Units oder Anwendungen steuern und verwalten können.
Fazit: Cloud hat SAM nicht zur Strecke gebracht, sondern neu geformt!

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