Zehn Schritte, um Ihr IT-Budget 2018 zu managen

Januar 11, 2018

Gegen Ende des Jahres 2017 hatten Organisationen in der Regel entweder Ihr Budget überzogen, konnten den Betrieb gerade so aufrecht erhalten oder hatten Gelder übrig, die sie für etwas x-Beliebiges ausgeben mussten, um ihre Ansprüche für das nächste Jahr nicht zu verlieren. Das ist nicht unbedingt ideal. Was wäre, wenn wir Ihnen einen anderen Weg aufzeigen könnten? Würden Sie nicht gerne sowohl zu Beginn als auch am Ende des Jahres 2018 Ihre Assets effizient verwalten und das Beste aus Ihren Software-Lizenzverlängerungen herausholen, ohne Gefahr zu laufen, in Ihrer Cloud-Umgebung mehr zu verbrauchen, als Sie eigentlich sollten?

Das Cloud-Ausgaben-Management in den Griff kriegen

Die meisten Unternehmen arbeiten heute entweder in einer hybriden Cloud-Umgebung (einer Mischung aus Public- und Private-Cloud) oder einer Multi-Cloud-Umgebung. Dadurch ist es oft schwierig, die Ausgaben für die Cloud über das gesamte Unternehmen hinweg zu verfolgen und zu managen.
Hier sind sechs Schritte, die Sie ergreifen können, um sicherzustellen, dass Sie die Kontrolle über Ihre Cloud-Ausgaben behalten – sowohl jetzt als auch am Jahresende:

  1. Bewerten Sie zunächst Ihre aktuelle Cloud-Strategie, um herauszufinden, ob sie zu Ihren Geschäftsanforderungen passt.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie vollständige Transparenz über die Cloud-Ressourcen haben, die von den verschiedenen Business-Units in Ihrer Organisation verbraucht werden.
  3. Machen Sie sich mit Ihren Cloud-Stakeholdern aus allen Geschäftsbereichen vertraut – die Mitarbeiter helfen Ihnen dabei, die geschäftlichen Anforderungen für die Cloud-Einführung zu erfüllen; Sie können das nicht alleine angehen, und je mehr Sie die Initiative unternehmensweit umsetzen, desto erfolgreicher wird sie sein.
  4. Menschen, Prozesse und Technologien – nun, da Sie Ihre Stakeholder kennen, welchen Prozess und welche Lösung möchten Sie zur Verwaltung von Budget und Ausgaben in Zusammenhang mit der Cloud-Einführung einsetzen?
  5. Definieren Sie die Verantwortlichkeiten für alle verwendeten Cloud-Ressourcen – es ist nicht nur wichtig, einen Einblick in die Cloud-Ressourcen zu erhalten, sondern man muss diese auch entsprechend gruppieren, um sie den verantwortlichen Eigentümern und Geschäftseinheiten zuordnen zu können.
  6. Etablieren Sie Budgets (im Voraus) – wenn Sie dies 2017 noch nicht getan haben, machen Sie es doch zu einem Ihrer Neujahrsvorsätze (ich weiß, ich hasse diese auch) für 2018, proaktiv zu sein und Budgets für Ihre Cloud-Ressourcen aufzustellen. Auf diese Weise können Sie die Ausgaben effizient mit dem Budget abgleichen und Stakeholder informiert halten.Die obigen sechs Schritte sind großartig, wenn Sie die Cloud bereits nutzen, aber was, wenn Sie neu in der Cloud sind? Sie können bestimmte Maßnahmen ergreifen, wie z. B. Ihre aktuelle On-Premises-Umgebung analysieren, um herauszufinden, was lokal genutzt wird, oder eine verbrauchsbasierte Verlagerung in die Cloud vornehmen. Letztendlich sollte nur das verlagert werden, was auch genutzt wird, und nicht alles, denn so können Sie sicherstellen, dass Ihre Cloud-Einführung bereits vom ersten Tag an so effizient wie möglich läuft. Wenn Sie Ihre On-Premises-Workloads analysieren, ermitteln Sie auch, ob die entsprechenden Software-Lizenzen überhaupt eine Verlagerung in die Cloud zulassen. Ergeben sich dadurch zusätzliche Kosten oder gibt es bessere Softwarelizenzoptionen für die Cloud?

    Verwalten Sie Ihre Assets effektiv

    Software Asset Management hat sich in letzter Zeit zu einem wichtigen Schwerpunkt in Unternehmen entwickelt. Da Mitarbeiter in der heutigen Arbeitswelt zunehmend eigenständig agieren, wird möglicherweise sog. „Schurken-Software“ eingesetzt, die nicht über die IT abgerechnet wird. Software beeinflusst alle Aspekte eines Unternehmens, und Mitarbeiter nutzen heutzutage gerne mal die Firmenkreditkarte, um das zu kaufen, was sie brauchen, ohne lange darüber nachzudenken. Probleme mit der Software-Compliance können ein Unternehmen lahm legen, wenn es sich nicht über alle in der Umgebung eingesetzten Ressourcen im Klaren ist.

    Um sicherzustellen, dass Sie das Beste aus Ihrem Software Asset Management Verfahren herausholen und keine Compliance-Probleme haben, sollten Sie schon früh im Jahr 2018 die folgenden vier Schritte ergreifen, um sich optimal zu positionieren:

  7. Beginnen Sie jetzt mit der Ausarbeitung von SAM-Strategien und bereiten Sie die Investitionen für das Jahr 2018 vor – wie wäre es mit einer SAM-Reifegradbewertung Anfang 2018?
  8. Analysieren Sie, welche Verträge 2018 erneuert werden sollen und legen Sie die Roadmap und die Verhandlungsstrategie entsprechend fest.
  9. Bewerten Sie das Gesamtrisiko Ihres Software-Bestands mit einem „Risk Profiler“, um zu verstehen, worauf Sie besonderes Augenmerk legen sollten.
  10. Werden Sie sich über die Software-Lebenszyklen im Klaren sowie darüber, welche Produkte 2018/2019 auslaufen werden, damit Sie sich entsprechend vorbereiten können.Die Verwaltung von IT-Landschaften ist zwar facettenreich, aber sie wird weniger aufwendig, wenn Sie sie effektiv planen, nachhalten und optimieren können.
    Sprechen Sie uns von SoftwareONE gerne an, wenn Sie weitere Fragen haben oder herausfinden möchten, wie Sie Ihre IT-Budgets und -Ausgaben für das Jahr 2018 unter Kontrolle bringen können.

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